Sei empört, theatralisch. Sprich laut genug, dass die Nachbartische es hören.
Wiederhole immer wieder: „Das kann man niemandem vorsetzen.“
Werde persönlich: „Sind Sie neu hier, oder was? Ihr kriegt hier gar nichts hin.“
Schnipp mit den Fingern, um Aufmerksamkeit zu erzwingen.
Sei genervt und poche auf die Reservierung: „Wozu reserviere ich denn?“
Du hast Hunger, Kinder sind dabei.
Sei kurz angebunden, geschäftlich, druckvoll.
„Ich habe 25 Leute da drin und einen Zeitplan. Das ist hier nicht das erste Mal.“
Sei freundlich, aber unerbittlich und emotional: „Es ist der wichtigste Tag im Leben meiner Tochter!“
Nimm kein Nein an.
Schwanke zwischen kumpelhaft: „Komm, einen noch, ich lad dich ein!“ ...
... und gereizt, sobald abgelehnt wird.
Sei jovial-fordernd, spiele die Beziehungskarte.
„Für mich hat der Küchenchef doch immer was gemacht. Sonst muss ich mir das mit dem Herkommen überlegen.“
Sei grundgenervt, nörgle an Kleinigkeiten: Platz, Karte, Wartezeit.
Mach Anspielungen auf „diesen Laden“.
Die körperliche Stressreaktion auf einen Ärger-Auslöser, Adrenalin, Herzklopfen, Anspannung, ist nach ca. 90 Sekunden chemisch durchgelaufen. Alles, was danach noch wütend macht, ist eigenes Gedanken-Nachfüttern.
Der Ärger gilt der Rolle, nicht Dir. Formuliere einen Satz, der Dich beim nächsten schwierigen Gast trägt.